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Gestalttherapie und Traumatherapie

Unser Therapieverständnis

In unserem Verständnis sehen wir Therapie als ein Bündnis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit an einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Dabei geht es nicht darum, Krankheit zu heilen, sondern vielmehr darum, das, was hindert, blockiert, schwächt, verunsichert, verletzt, quält … anzuerkennen, zu klären, zu bewältigen und gar zu überwinden.

Überwindungserfahrungen brauchen ein Gegenüber, einen Raum und Zeit: Haltvolle Beziehungen in einem leistungs- und bewertungsfreien Raum, Wertschätzung und Anerkennung des So-Seins sowie die Beständigkeit einer sicheren Beziehung. Diese unsere Grundpfeiler stehen weit vor allen Techniken, Methoden und Strategien einer schnellen Machbarkeit und Herstellbarkeit. Unsere Arbeit basiert in diesem Sinne auf vier Prämissen, die zum Ausdruck bringen, woran wir uns orientieren:  

Unsere Arbeit beruht auf

  • einer dialogischen - auf Kontakt und auf Beziehung orientierten – Grundhaltung
  • auf einer phänomenologischen Vorgehensweise, die dem Prozess folgt und sich am Phänomen der Gegenwartsmomente orientiert
  • einer Einbeziehung des Leibes in den Veränderungsprozess mit seinem Gedächtnis, seinen Empfindungen und seinen Bewegungsimpulsen
  • einer kritischen Reflexivität, die Selbstverständlichkeiten und soziale Normen in Frage stellt

Unser Therapieverständnis ist kein festschreibendes im Sinne eines richtig oder falsch. Dadurch erhalten wir Offenheit und Mehrdeutigkeit in der Begegnung am Leben.