Salutogenese im pädagogischen Feld
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Gestalttherapie und Traumatherapie

Salutogenese im pädagogischen Feld

Salutogenese geht der Frage nach, wie es dem Einzelnen gelingt, seelisch gesund, stabil und handlungsfähig zu bleiben. Pädagog*innen werden immer wieder mit belastenden Situationen konfrontiert. Wie der/die Einzelne darauf reagiert, hängt nicht nur von äußeren Belastungsfaktoren ab, sondern auch von der personalen und sozialen Kompetenz jedes Einzelnen: von den personalen Widerstandsfaktoren, von den individuellen Bewältigungsstrategien, von der emotionalen Reflexivität, von der sozialen Beziehungsfähigkeit und von der Konfliktfähigkeit.

Überforderung, Erschöpfung, Burn-Out oder Depression werden allerdings erst verstehbar, wenn man den Nährboden betrachtet, auf dem diese Phänomene kontinuierlich wachsen: Es sind die Leistungs- und Selbstverwirklichungsideologien der Gesellschaft, die uns einen schnellen, funktionsfähigen und selbstverantwortlichen Lebensstil zumuten. Dieser dringt in unser Ich, wird zum Ideal und nimmt dort eine zerstörerische Dynamik an, indem er sich letztlich zu einem „erschöpftem Selbst“ (Ehrenberg) formiert. Es ist dieser zentrale Mechanismus, den wir in unseren Fortbildungen immer wieder thematisieren.

Wir führen Fortbildungen für Schulen und Lehrer*innen durch. Die Inhalte der Fortbildungen entlang der personalen und sozialen Kernkompetenzen werden adressatenorientiert konzipiert. Die Fortbildungen werden in der Regel von zwei Seminarleiter*innen durchgeführt.

  • Reflexive Selbstbewusstheit: Selbsterfahrung und Selbstsorge 
  • Reflexive Beziehungsgestaltung: prozessorientiert Beziehungen gestalten
  • Reflexive Konfliktklärung: mit Konflikten im pädagogischen Alltag umgehen